Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 14. Juli 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die über den Onlineshop
www.spiele-mit-herz-und-koepfchen.de zwischen
Ina Schürmann
handelnd unter „Spiele mit Herz und Köpfchen“
Enzlinger Berg 33
63864 Glattbach
Deutschland
Telefon: 0157 56296238
E-Mail: info@spiele-mit-herz-und-koepfchen.de
– nachfolgend „Anbieter“ – und den Kunden geschlossen werden.
Kunde ist jede natürliche oder juristische Person, die über den Onlineshop einen Vertrag abschließt.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend
weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft,
die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn,
der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.
2. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrags ist der Verkauf der im Onlineshop dargestellten Waren sowie – soweit ausdrücklich
angeboten – die Bereitstellung digitaler Inhalte. Die wesentlichen Eigenschaften der jeweiligen Produkte
ergeben sich aus der Produktbeschreibung im Onlineshop.
Produktbeschreibungen stellen keine medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung dar.
Soweit Produkte für pädagogische, präventive oder therapeutisch begleitende Zwecke beschrieben werden,
ersetzen sie keine fachliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.
3. Vertragsschluss
Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine
Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.
Der Kunde kann Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen. Vor dem Absenden der Bestellung
kann er seine Eingaben mit den im Bestellprozess vorgesehenen Korrekturhilfen prüfen und ändern.
Durch Anklicken der Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechend eindeutig beschrifteten
Schaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über die im Warenkorb
enthaltenen Produkte ab.
Die unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung versandte automatische Eingangsbestätigung dokumentiert
lediglich, dass die Bestellung eingegangen ist. Sie stellt nur dann bereits eine Annahme des Angebots dar,
wenn dies in der E-Mail ausdrücklich erklärt wird.
Der Anbieter kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen:
- durch eine ausdrückliche Auftrags- oder Versandbestätigung per E-Mail,
- durch Versand beziehungsweise Übergabe der bestellten Ware oder
- durch Aufforderung zur Zahlung beziehungsweise Einleitung des Zahlungsvorgangs.
Maßgeblich ist der Zeitpunkt, zu dem eine dieser Annahmehandlungen zuerst erfolgt. Wird das Angebot innerhalb
dieser Frist nicht angenommen, ist der Kunde nicht mehr an seine Bestellung gebunden. Bereits geleistete
Zahlungen werden unverzüglich erstattet.
Vertragssprache ist Deutsch.
4. Speicherung des Vertragstextes
Der Anbieter speichert die Bestelldaten im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. Der Kunde erhält
die Bestelldaten und die bei Vertragsschluss geltenden Vertragsbestimmungen per E-Mail oder auf einem anderen
dauerhaften Datenträger. Vor dem Absenden der Bestellung kann der Kunde die Bestelldaten und diese AGB über
die Druck- oder Speicherfunktion seines Browsers sichern.
Sofern ein Kundenkonto angelegt wurde, können Bestelldaten dort im Rahmen der technischen Verfügbarkeit
eingesehen werden. Ein Anspruch auf eine zeitlich unbegrenzte Bereitstellung im Kundenkonto besteht nicht.
5. Preise und Versandkosten
Alle im Onlineshop angegebenen Preise sind Gesamtpreise in Euro.
Aufgrund der Steuerbefreiung für Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet
und nicht gesondert ausgewiesen.
Zusätzlich zum Produktpreis können Versandkosten anfallen. Deren Höhe wird bei dem jeweiligen Angebot
beziehungsweise spätestens im Bestellprozess vor Abgabe der Bestellung angezeigt.
Für die Bestellung gelten die Preise, die zum Zeitpunkt der Abgabe der Bestellung im Onlineshop angezeigt werden.
Offensichtliche Schreib-, Rechen- oder Übertragungsfehler berechtigen den Anbieter zur Anfechtung nach den
gesetzlichen Vorschriften.
6. Zahlungsbedingungen
Die verfügbaren Zahlungsarten werden im Onlineshop und im Bestellprozess angezeigt. Der Anbieter kann einzelne
Zahlungsarten von einer erfolgreichen Identitäts-, Bonitäts- oder Risikoprüfung abhängig machen, soweit dies
rechtlich zulässig und für den Kunden vor Auswahl der Zahlungsart erkennbar ist.
Soweit bei der jeweiligen Zahlungsart nichts anderes angegeben ist, ist der Kaufpreis mit Vertragsschluss fällig.
Bei vereinbarter Vorkasse ist der Rechnungsbetrag innerhalb von sieben Kalendertagen nach Zugang der
Zahlungsaufforderung zu zahlen. Die Ware wird nach Zahlungseingang versandt.
Bei Nutzung eines Zahlungsdienstleisters gelten ergänzend dessen Vertrags- und Zahlungsbedingungen.
Gesetzliche Rechte des Kunden gegenüber dem Anbieter bleiben unberührt.
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Rücklastschrift- oder Rückbuchungskosten
können nur verlangt werden, soweit der Kunde die Rücklastschrift beziehungsweise Rückbuchung zu vertreten hat
und die Kosten tatsächlich entstanden sind.
7. Lieferung und Warenverfügbarkeit
Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden im Bestellprozess angegebene Lieferanschrift.
Lieferungen erfolgen ausschließlich innerhalb Deutschlands, sofern im jeweiligen Angebot nichts anderes angegeben
oder ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Die Lieferzeit ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung. Bei Zahlung per Vorkasse beginnt die Lieferfrist
am Tag nach Erteilung des Zahlungsauftrags durch den Kunden. Bei anderen Zahlungsarten beginnt sie am Tag nach
Vertragsschluss. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag am Lieferort, endet die
Frist am nächsten Werktag.
Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind. Zusätzliche Versandkosten entstehen dem Kunden
hierdurch nicht, sofern sie nicht ausdrücklich vereinbart wurden.
Ist ein bestelltes Produkt ohne Verschulden des Anbieters nicht verfügbar, weil ein Lieferant trotz eines
entsprechenden Deckungsgeschäfts nicht liefert, kann der Anbieter vom Vertrag zurücktreten. Der Kunde wird
unverzüglich informiert; bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich erstattet. Gesetzliche Ansprüche des
Kunden bleiben unberührt.
Scheitert die Zustellung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, kann der Anbieter die tatsächlich entstandenen
angemessenen Mehrkosten verlangen. Dies gilt nicht für die Kosten der Hinsendung, wenn der Kunde wirksam von seinem
Widerrufsrecht Gebrauch macht. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass keine oder geringere Mehrkosten
entstanden sind.
8. Gefahrübergang
Ist der Kunde Verbraucher, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der Ware
grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder an einen von ihm benannten empfangsberechtigten Dritten
über.
Ist der Kunde Unternehmer, geht die Gefahr beim Versendungskauf mit Übergabe der Ware an das Transportunternehmen
oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person über.
9. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises Eigentum des Anbieters.
10. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Einzelheiten zu Voraussetzungen, Fristen, Ausübung, Rücksendekosten und Rechtsfolgen ergeben sich aus der
gesonderten Widerrufsbelehrung sowie dem Muster-Widerrufsformular des Anbieters.
Gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht bleiben unberührt, insbesondere bei Waren, die nicht vorgefertigt sind
und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung des Verbrauchers maßgeblich ist, oder die
eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.
11. Digitale Inhalte
Dieser Abschnitt gilt nur, soweit im Onlineshop digitale Inhalte angeboten werden, die nicht auf einem körperlichen
Datenträger geliefert werden.
Digitale Inhalte werden nach Vertragsschluss und, soweit vereinbart, nach vollständiger Zahlung per Download,
E-Mail oder über ein Kundenkonto bereitgestellt. Art, Umfang, Dateiformat, technische Voraussetzungen,
Kompatibilität und gegebenenfalls bestehende Nutzungsbeschränkungen ergeben sich aus der jeweiligen
Produktbeschreibung.
Soweit im Angebot nichts anderes angegeben ist, erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches,
nicht übertragbares und zeitlich unbeschränktes Recht, den digitalen Inhalt für eigene private beziehungsweise
eigene betriebliche Zwecke zu nutzen. Eine Vervielfältigung, Weitergabe, Veröffentlichung, öffentliche
Zugänglichmachung oder gewerbliche Weiterverwertung ist nur mit vorheriger Zustimmung des Rechteinhabers zulässig,
soweit sie nicht gesetzlich erlaubt ist.
Bei Verbrauchern erlischt das Widerrufsrecht bei einem Vertrag über nicht auf einem körperlichen Datenträger
befindliche digitale Inhalte nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Insbesondere muss der
Verbraucher ausdrücklich zugestimmt haben, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung begonnen
wird, und seine Kenntnis davon bestätigt haben, dass er hierdurch sein Widerrufsrecht verliert.
Für digitale Produkte gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Bereitstellung, Vertragsmäßigkeit,
Mängelrechte und erforderliche Aktualisierungen.
12. Mängelhaftung
Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.
Eine zusätzliche Garantie besteht nur, wenn sie bei dem jeweiligen Produkt ausdrücklich als Garantie bezeichnet
und mit den entsprechenden Garantiebedingungen angeboten wird.
Ist der Kauf für beide Vertragsparteien ein Handelsgeschäft, gelten ergänzend die Untersuchungs- und
Rügepflichten des § 377 HGB.
13. Transportschäden
Werden Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, wird der Kunde gebeten, diese möglichst sofort
beim Zusteller zu reklamieren und den Anbieter zu informieren. Die Nichtbeachtung dieser Bitte hat für Verbraucher
keine Auswirkungen auf ihre gesetzlichen Gewährleistungs- oder Widerrufsrechte.
14. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt:
- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
- bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
- nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,
- bei Übernahme einer ausdrücklichen Garantie sowie
- in allen weiteren Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss
vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung
die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde
regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter,
Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
15. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
Der Kunde ist zur Aufrechnung berechtigt, wenn seine Gegenforderung unbestritten, rechtskräftig festgestellt
oder entscheidungsreif ist. Diese Einschränkung gilt nicht für Gegenforderungen des Kunden, die aus demselben
Vertragsverhältnis stammen.
Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
16. Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer
Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
17. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz entzogen wird,
der ihnen durch zwingende Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches
Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem
Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Anbieters. Gesetzlich zwingende Gerichtsstände bleiben unberührt.
18. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit
der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
